Prostatakrebsvorsorge: Im Focus – PSA

Kaum ein Thema in der gesundheitspolitischen Diskussion zur Krebsvorsorge wird so kontrovers, so medienpräsent und damit auch of schlagworthaft vereinfacht diskutiert wie die Bestimmung des PSA (prostataspezifisches Antigen) bei der Prostatakrebsvorsorge.

Prostatakrebs ist mit einer Neuerkrankungsrate von 70.000/Jahr in Deutschland die häu- figste bösartige Erkrankung des Mannes. Mit steigender Tendenz: 80.000 Neuerkrankte im Jahr 2020 sind eine Verdopplung seit dem Jahr 2000. Eine Heilung vom Prostatakrebs ist nur im Frühstadium möglich: Die Entdeckung im Frühstadium, das heißt im heilbaren Stadium, wird durch die Bestimmung des PSA signifikant verbessert. Diese Tatsache ist unumstritten.

In der öffentlichen Diskussion gerät diese Tatsache oft in den Hintergrund gegenüber der Frage, ob mit der frühen (rechtzeitigen) Diagnosestellung nicht eine Überbehandlung von Patienten droht, die bei wenig aggressivem Prostatakrebs nicht an der Erkrankung sterben würden. Ob ein aggressiver Krebs oder ein langsam fortschreitender Tumor vorliegt, ob somit eine Behandlung erforderlich ist oder abgewartet werden kann, kann logischerweise aber erst dann überprüft werden, wenn rechtzeitige die Diagnose gestellt worden ist. Wie der Einzelne sich zur Krebsvorsorge stellt, ist seine ganz persönliche Entscheidung. Wer jedoch eine aktive Vorsorge für sich wählt, sollte über die Verbesserung der Früherkennung durch die PSA-Bestimmung informiert sein.

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