Harnwegsinfektion im Kindesalter: Keine Bagatellerkrankung

Im Säuglings- und Kindesalter gehören Harnwegsinfekte zu den häufigsten bakteriellen Infektionskrankheiten. In den ersten 6 Lebensjahren erleiden 7 % der Mädchen und 2 % der Jungen eine symptomatische Harnwegsinfektion.

Je kleiner das Kind ist, umso unspezifischer sind die Symptome der Harnwegsinfektion: unspezifische Bauchschmerzen aber auch Nacken- oder Nervenschmerzen können die einzigen Symptome sein. Erst mit zunehmendem Alter treten schmerzhaftes oder häufiges Wasserlassen in den Vordergrund, gelegentlich findet sich nur erneutes Einnässen nach dem Trockenwerden ohne weitere Beschwerden. Eine große Gefahr besteht darin, dass es bei Entwicklung einer Nierenbeckenentzündung zur Nierenschädigung kommen kann.

Dieses Risiko ist besonders hoch, wenn angeborene Fehlbildungen der Harnwege vorliegen. Entscheidend für die Prognose ist eine schnelle gezielte Infektbehandlung. Weitere Untersuchungen müssen dann abklären, ob eine Harnwegsanomalie vorliegt. Die Ultraschalluntersuchung der Harnwege liefert wertvolle Informationen. Die früher in komplizierten Fällen erforderlichen Röntgenuntersuchungen können heute zunehmend durch spezielle innovative Ultraschalltechniken ersetzt werden, die dem Kind die Röntgenstrahlenbelastung ersparen. In unserer Kindersprechstunde kann unser kinderurologisch erfahrenes Team die Risiken für das Auftreten einer Nierenschädigung kindgerecht abklären und wenn notwendig eine Behandlung einleiten.

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